Wo wird Visualtraining angewandt?

Wenn die Augen nicht richtig „greifen“ können, dann ist auch das „Begreifen“ schwer!

Mit einer qualifizierten Brillenglasbestimmung beim Augenarzt oder Augenoptiker werden nicht immer alle Sehprobleme gelöst. Es scheint alles in Ordnung zu sein. Eltern von auffälligen Kindern fühlen sich in Sicherheit.

Werden Sehprobleme aber nicht nur durch das Auge ausgelöst, sondern ist die Signalweiterleitung und  Signalverarbeitung fehlerhaft, sind zusätzliche Untersuchungen/Messungen beim Funktionaloptometristen nötig.

Wenn diese Fehler keine krankhafte Ursache haben, kann Visualtraining angewandt werden.

Bei vorhandenen Sehproblemen können folgende Symptome auftreten:

- Augenbrennen, häufiges Augen reiben

- Kopfschmerzen, Migräne

- Doppelbilder

- Kopf schief halten, schief sitzen

- kurzer Lese-Schreibabstand

- abdecken eines Auges mit der Hand

- seitliches verschieben eines Textes vor ein Auge oder Text verdrehen

- mit dem Finger lesen,(die Zeile wird oft verloren)

- Buchstaben verwechseln (b und d, p und q, n und u,……)

- Buchstaben und Silben weglassen oder dazu erfinden

- langsames, stolperndes Lesen

- schlechte oder fehlende Sinnerkennung beim Lesen

- Rechtschreibfehler auch in bekannten Wörtern (verschiedene Schreibweisen in ein und demselben Wort)

- schnelles Nachlassen der Lese-Schreibqualität mit zunehmender Dauer der Aufgabe

- Leseunlust mit unbegrenzten Ausreden

- unsauberes Ausmalen von vorgegebenen Feldern

- häufiges Anstoßen (nimmt die Ecken mit)

- ungeschickt sein, z.B. Ballspiele (fangen)